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Mongolei

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Stilisierte Karte der Mongolei mit roter, gelber und blauer Linienzeichnung eines Verkehrsnetzes vor Industriehintergrund

Informationen zur Partnerschaft

Die Mongolei betrachtet Deutschland als einen wichtigen Partner innerhalb der Europäischen Union. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes bietet deutschen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten im Bergbausektor – insbesondere bei den Rohstoffen Kohle, Kupfer, Gold und seltenen Erden – sowie in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehrswesen und Energie. Partnering in Business with Germany fördert die Zusammenarbeit deutscher und mongolischer Unternehmen in diesen Bereichen. Das Programm unterstützt deutsche und mongolische Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, Kooperationspartner zu finden, aus deren Zusammenarbeit häufig langfriste Geschäftsbeziehungen entstehen.

Drei Männer stehen in einem Labor, zwei tragen gelbe Warnwesten, einer davon trägt eine Schutzbrille und schaut auf ein Glas mit einer hellblauen Flüssigkeit.
Mongolische und aserbaidschanische Unternehmerinnen und Unternehmer bei AGLUKON, einem führenden Spezialdüngerhersteller mit über 90 Jahren Erfahrung. ©GIZ/Stefan Tuschy

Schwerpunkte und Kooperationspotenziale der Mongolei

Die Mongolei gilt wegen ihres Rohstoffreichtums als interessanter Markt. Der Bergbau ist der wichtigste Zweig der Wirtschaft, dessen Potenzial als beträchtlich gilt, da bisher nur ein Bruchteil des mongolischen Territoriums erkundet wurde. Für Anbieter moderner Ausrüstungen werden neben dem Bergbau aber auch andere Branchen, wie z.B. Energie, Verkehr und Logistik zunehmend interessanter.

Zur Diversifizierung der Wirtschaft setzt die Regierung auf den Ausbau des verarbeitenden Gewerbes. Sie strebt an, mehr von den im Bergbau und in der Landwirtschaft gewonnenen Rohstoffen in Eigenregie zu veredeln. Schon jetzt dominieren Lebensmittel das verarbeitende Gewerbe. Es folgen Baumaterialien und die Sparte Textilien/Bekleidung, wo die Verarbeitung von Kaschmirwolle im Fokus steht.

Der Außenhandel der Mongolei wächst kräftig. Die Lieferstruktur der deutschen Ausfuhren in die Mongolei bestimmen Pkw und Maschinen, im Bereich Ausrüstungen besteht großes Interesse an Technik für den Bergbau. Aus Deutschland importiert die Mongolei hauptsächlich Nahrungsmittel, Chemische Erzeugnisse und Maschinen. Neben diesen Wirtschaftszweigen gibt es auch im Bereich der erneuerbaren Energien Kooperationspotential.

Wirtschaft in der Mongolei – Potenziale für deutsche Unternehmen

Die mongolische Wirtschaft ist stark vom Export von Rohstoffen abhängig. Das Land plant jedoch die Wirtschaft breiter aufzustellen und das verarbeitende Gewerbe aufzuwerten. Insbesondere sollen mehr Rohstoffe in einheimischen Betrieben weiterverarbeitet werden.

Um das Potenzial voll auszuschöpfen, sollen die Verkehrs- und Energieinfrastruktur verstärkt ausgebaut werden. Der Energiesektor soll langfristig weniger kohleintensiv werden. Großprojekte zielen unter anderem auf den Ausbau grüner Stromkapazitäten ab. Daraus ergeben sich Chancen für deutsche Unternehmen, die in diesem Bereich aktiv sind.

Die Verkehrsinfrastruktur soll ausgebaut werden, um die regionale Konnektivität zu verbessern, dem wachsenden Rohstoffhandel gerecht zu werden, die Logistik zu optimieren und eine bessere Anbindung an Handelspartner zu gewährleisten – eine Branche mit Perspektive und zahlreichen Möglichkeiten für Kooperationen, auch für deutsche Unternehmen.

Im Jahr 2024 wurde eine strategische Partnerschaft zwischen der Mongolei und Deutschland vereinbart, die die Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich stärken soll – auch, um die Potenziale im Bereich erneuerbarer Energien und Nachhaltigkeit zu nutzen. Das eröffnet vielseitige Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Durch die politische Rückendeckung könnten deutsche Exporte in Zukunft steigen. Derzeit bestimmen Pkw, Medikamente und Genussmittel die Lieferstruktur. Die Aussicht auf Projekte im Bereich erneuerbare Energien birgt ein erhebliches Potenzial für Ausrüstungslieferungen in dem von Sonne und Wind begünstigten Land.

Branchenfokus und Teilnehmerprofile

Partnering in Business with Germany steht Führungskräften aller Branchen offen. Am Programm nehmen vorrangig Unternehmen aus dem Bergbau, der Nahrungsmittel- und Textilindustrie sowie der Bauwirtschaft teil. Das Angebot an Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Branchen Green Technologies, Lebensmittelherstellung und -technologie, sowie Gesundheitswirtschaft wird besonders angenommen.

Die Absolventinnen und Absolventen von Partnering in Business with Germany sind in zwei Verbände organisiert, die vielfältige Veranstaltungen für die Verbandsmitglieder organisieren. Sie sind gut mit deutschen Organisationen und Institutionen in der Mongolei vernetzt. Kooperationsveranstaltungen mit dem Deutsch-Mongolischen Unternehmerverband e.V. fördern die bilaterale Zusammenarbeit von Unternehmerinnen und Unternehmern. Ein enger Austausch besteht zum vietnamesischen Alumni-Verband, mit dem regelmäßig gemeinsame Veranstaltungen stattfinden.

Erfolgreiche Kooperation
15.02.2024
Deutsch-mongolisches Erfolgsduo in der Getränkebranche - ein erfrischendes Ergebnis

Im Herzen der Mongolei stellt die älteste Brauerei des Landes deutsches Bier der Marke Kaltenberg her. Dieses besondere Ereignis ist das Ergebnis einer bemerkenswerten Partnerschaft zwischen der Krones AG und der APU AG, die durch das Programm „Partnering in Business with Germany“ im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde.

News

21.06.2024
Logistische Lösungen als Antwort auf neue Bedarfe der Wirtschaft

Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Partnering in Business with Germany mit der Mongolei trafen sich am 13. Juni über 100 ehemalige Programmteilnehmende sowie Vertreterinnen und Vertreter des mongolischen Ministeriums für Wirtschaft und Entwicklung und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in Ulaanbaatar.

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22.11.2023
Delegation aus Aserbaidschan und der Mongolei erlebt Landmaschinen-Innovation

Eine Delegation aus Aserbaidschan und der Mongolei besuchte kürzlich das deutsche Familienunternehmen Lemken, um Landmaschinen aus nächster Nähe zu erleben.

27.10.2023
5. Sitzung des Deutsch-Mongolischen Lenkungsausschusses in Berlin

Unter dem positiven Eindruck der Feierlichkeiten zum 25 Jubiläum des Programms Partnering in Business with Germany fand am 27.Oktober 2023 die 5. Sitzung des Deutsch-Mongolischen Lenkungsausschusses in Berlin statt. Dr. Andreas Nicolin, stellvertretender Abteilungsleiter im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, und Idesh Batkhuu, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Entwicklung der Mongolei, leiteten die Sitzung.

15.10.2023
Unter neuem Namen bei den Außenwirtschaftstagen

Während der Außenwirtschaftstage, die vom 11.-13. Oktober im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stattfanden und zu denen zahlreiche deutsche Unternehmerinnen und Unternehmer eingeladen waren, präsentierte sich das Managerfortbildungsprogramm erstmals unter neuem Namen: Partnering in Business with Germany.

Ihr Kontakt in der Mongolei

Arbeitgeberverband der Mongolei (MONEF)
Ansprechpartner/in:
Herr Gantsolmon Amartuvshin,
Spezialist für Außenbeziehungen
Ansprechpartner/in:
Herr Ch. Nanjidsambu, Vizepräsident und Geschäftsführer
Ansprechpartner/in:
Frau E. Enkhjargal,
Abteilung Allgemeine Koordinierung

Ihr Kontakt zu ehemaligen Programmteilnehmenden

Mongolian Global Managers Alumni Association
Ansprechpartner/in:
Mendbayar Avirmed, Präsident
E-Mail:
Ansprechpartner/in:
Bayarmagnai Nasanbayar, CEO
MonGer Alumni
Ansprechpartner/in:
Bekh-Ochir, Dunkhuu Präsident
Telefon:
Ansprechpartner/in:
Dr. Bayartogtokh Davaajav, CEO

Unser Kontakt

Ansprechpartner/in:
Andrea Éles
Telefon:
+49 228 4460-1598
Anschrift:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Friedrich-Ebert-Allee 32+36 53113 Bonn

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