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Informationen zur Partnerschaft

Kasachstan bietet deutschen Unternehmen aufgrund seiner reichen Rohstoffvorkommen – insbesondere Erdöl, Erdgas und Mineralien – sowie seiner stetig wachsenden Landwirtschaft und der steigenden Bedeutung der erneuerbaren Energien große Potenziale für Kooperationen. Partnering in Business with Germany unterstützt deutsche KMU bei der Geschäftsanbahnung mit kasachischen Unternehmen, indem es Führungskräfte durch gezielte B2B-Kontakte zusammenbringt und so langfristige Partnerschaften fördert. Als Deutschlands größter Handelspartner in Zentralasien bietet die Republik Kasachstan vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten für direkte Exportgeschäfte, lokale Produktion und den Aufbau von Joint Ventures.

Unternehmerinnen und Unternehmer aus Kasachstan hinter den Kulissen der Wankel SuperTec GmbH – einem führenden Entwickler und Hersteller moderner, multifuel-Wankelmotoren. ©GIZ/Isabelle Schmitz

Schwerpunkte und Kooperationspotenziale Kasachstans

Kasachstan arbeitet mit zahlreichen ambitionierten Programmen aktiv an der Diversifizierung seines Wirtschaftsportfolios und mit der angestrebten CO2-Neutralität bis 2060 an einer Abmilderung der Folgen des Klimawandels. Digitalisierung (vor allem digitale Finanzlösungen / FinTech), Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden gefördert. Gleichzeitig wird ein schneller Übergang von einer rohstoffbasierten zu einer produzierenden Wirtschaft angestrebt. Hierbei setzt die kasachische Regierung auf Lösungen und Produkte aus Deutschland. Deutsche Unternehmen exportieren vor allem Maschinen, chemische Erzeugnisse, Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie elektronische Erzeugnisse und Elektrotechnik. Aus Kasachstan werden vor allem Erdöl, Metalle und chemische Erzeugnisse eingeführt. Angesichts der geopolitischen Lage haben bereits zahlreiche deutsche Unternehmen ihren Standort von Russland nach Kasachstan verlagert. Weitere könnten folgen, sodass die Suche nach lokalen kasachischen Partnern weiterläuft.

Unternehmerinnen aus Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan während einer Präsentation bei der KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH, gefolgt von einer Betriebsführung. ©GIZ/Rolf Klatt

Wirtschaft in Kasachstan – Potenziale für deutsche Unternehmen

Die Wirtschaft Kasachstans ist vielfältig und von verschiedenen Sektoren geprägt. Dabei spielt die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Das Land verfügt über fruchtbare Böden und der Einsatz moderner Bewässerungstechnik wirkt der Wasserknappheit entgegen, , was es zu einem wichtigen Produzenten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen macht. Die kasachische Landwirtschaft soll modernisiert werden, was Potenziale für deutsche Unternehmen bietet, insbesondere in den Bereichen Agrartechnologie, Maschinenbau und nachhaltige Landwirtschaftspraktiken.

Kasachstan ist ein wichtiger Akteur im internationalen Handel, mit einem starken Fokus auf dem Export von Rohstoffen wie Öl, Gas und mineralischen Erzeugnissen. Gleichzeitig importiert das Land eine Vielzahl von Gütern, darunter Maschinen, Fahrzeuge und chemische Produkte. Dies eröffnet deutschen Firmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Technologien auf den kasachischen Markt einzuführen und von den wachsenden Importbedarfen zu profitieren.

Der Rohstoffreichtum und die strategische Lage zwischen Ost und West sowie die sich entwickelnde Logistik machen Kasachstan zu einer wichtigen Drehscheibe für Warenströme. Der angestrebte Strukturwandel zielt auf den Ausbau der verarbeitenden Industrie ab, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern. . Zugleich gewinnt die Energiewende an Bedeutung: Kasachstan plant bis 2060 die Klimaneutralität zu erreichen, und setzt dafür auch auf den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind-, Solar- und Wasserkraft. Ziel ist auch die Produktion von grünem Wasserstoff für das In- und Ausland.

 

Branchenfokus und Teilnehmerprofile

Partnering in Business with Germany steht Führungskräften aller Branchen offen. Besonders häufig beteiligen sich Führungskräfte und Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energien, da das Ziel der kasachischen Regierung eine Klimaneutralität bis 2060 vorsieht. Programmteilnehmende kommen zudem aus dem Bereich Green Economy, der Landwirtschaft, der Gesundheitswirtschaft, dem produzierenden Gewerbe und dem Rohstoffsektor. Zukünftig rückt die Recyclingbranche stärker in den Fokus, vor allem das Recycling von Rohstoffen.

Absolventinnen und Absolventen des Programms vernetzen sich zunehmend länderübergreifend in Zentralasien. Nicht selten werden ehemalige Programmteilnehmende Geschäfts- oder Kooperationspartner.

News

02.10.2025
Wirtschaftliche Beziehung zu Kasachstan wird vertieft

Bei einer Netzwerkveranstaltung mit rund 60 ehemaligen kasachischen Programmteilnehmenden am 24. September 2025 in Astana zeigte sich, dass das Interesse an Geschäftskooperationen mit Kasachstan in Deutschland kontinuierlich wächst.

10.06.2025
Aus Unternehmensbesuch wird Kooperation: Deutsche Technologie nutzt Fackelgas in Kasachstan

Weltweit wird bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas das Begleitgas abgefackelt, da eine Nutzung des Begleitgases wirtschaftlich nicht sinnvoll erscheint oder technisch schwierig ist. Mit Hilfe deutscher Wankelmotoren könnte sich dies in Kasachstan jedoch bald ändern. Eine Gruppe kasachischer Unternehmerinnen und Unternehmer mit Schwerpunkt auf grüne Technologien hat das Unternehmen besucht und über Entwicklungsprojekte im Bereich Fackelgas gesprochen – mit Erfolg für beide Seiten.

Erfolgreiche Kooperation
25.11.2024
"Unsere deutsch-kasachische Zusammenarbeit hilft, die Klimaziele zu erreichen"

Deutsch-kasachische Unternehmenskooperation im Bereich erneuerbare Energien: Martina Römmelt-Fella, Chefin von DIVE Turbinen GmbH & Co. KG, und Kyzzhibek Ryszhanova, Vize-Direktorin der Firma KelesHydroStroy in Kasachstan, treiben mit Wasserturbinen die Energiewende in Zentralasien voran.

29.08.2024
15 Jahre Partnering in Business with Germany mit Kasachstan

Kasachstan ist ein aussichtsreicher Wachstumsmarkt in Zentralasien. Auch deutsche Unternehmen möchten zunehmend vom Wachstumspotenzial der Region profitieren und nutzen Kasachstan als Einstiegsmarkt in die Region. In der Hauptstadt Astana fand am 19. August der fünfte deutsch-kasachische Lenkungsausschuss anlässlich des 15-jährigen Programmjubiläums von Partnering in Business with Germany mit der Republik Kasachstan statt.

20.05.2024
“Eine starke Wirtschaft braucht starke Frauen”

Am 17. Mai 2024 empfing die Parlamentarische Staatssekretärin Frau Dr. Brantner 25 Unternehmerinnen und weibliche Führungskräfte der Gruppe „Women in Business“ aus Usbekistan, Kirgisistan und Kasachstan im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

Ihr Kontakt in Kasachstan

Nationale Unternehmerkammer der Republik Kasachstan „Atameken“
Ansprechpartner/in:
Guila Zhunisova, Abteilungsleiterin "Beschäftigung und Entwicklung des Kleinunternehmertums und des Unternehmertums von Frauen"

Unser Kontakt

Ansprechpartner/in:
Eliko Angilletta
Telefon:
+49 228 4460-2526
Anschrift:
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Friedrich-Ebert-Allee 32+36 53113 Bonn

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