Informationen zur Partnerschaft
Kasachstan bietet deutschen Unternehmen aufgrund seiner reichen Rohstoffvorkommen – insbesondere Erdöl, Erdgas und Mineralien – sowie seiner stetig wachsenden Landwirtschaft und der steigenden Bedeutung der erneuerbaren Energien große Potenziale für Kooperationen. Partnering in Business with Germany unterstützt deutsche KMU bei der Geschäftsanbahnung mit kasachischen Unternehmen, indem es Führungskräfte durch gezielte B2B-Kontakte zusammenbringt und so langfristige Partnerschaften fördert. Als Deutschlands größter Handelspartner in Zentralasien bietet die Republik Kasachstan vielfältige Entfaltungsmöglichkeiten für direkte Exportgeschäfte, lokale Produktion und den Aufbau von Joint Ventures.
Schwerpunkte und Kooperationspotenziale Kasachstans
Kasachstan arbeitet mit zahlreichen ambitionierten Programmen aktiv an der Diversifizierung seines Wirtschaftsportfolios und mit der angestrebten CO2-Neutralität bis 2060 an einer Abmilderung der Folgen des Klimawandels. Digitalisierung (vor allem digitale Finanzlösungen / FinTech), Energieeffizienz und Nachhaltigkeit werden gefördert. Gleichzeitig wird ein schneller Übergang von einer rohstoffbasierten zu einer produzierenden Wirtschaft angestrebt. Hierbei setzt die kasachische Regierung auf Lösungen und Produkte aus Deutschland. Deutsche Unternehmen exportieren vor allem Maschinen, chemische Erzeugnisse, Kraftwagen und Kraftwagenteile sowie elektronische Erzeugnisse und Elektrotechnik. Aus Kasachstan werden vor allem Erdöl, Metalle und chemische Erzeugnisse eingeführt. Angesichts der geopolitischen Lage haben bereits zahlreiche deutsche Unternehmen ihren Standort von Russland nach Kasachstan verlagert. Weitere könnten folgen, sodass die Suche nach lokalen kasachischen Partnern weiterläuft.
Wirtschaft in Kasachstan – Potenziale für deutsche Unternehmen
Die Wirtschaft Kasachstans ist vielfältig und von verschiedenen Sektoren geprägt. Dabei spielt die Landwirtschaft eine bedeutende Rolle. Das Land verfügt über fruchtbare Böden und der Einsatz moderner Bewässerungstechnik wirkt der Wasserknappheit entgegen, , was es zu einem wichtigen Produzenten von landwirtschaftlichen Erzeugnissen macht. Die kasachische Landwirtschaft soll modernisiert werden, was Potenziale für deutsche Unternehmen bietet, insbesondere in den Bereichen Agrartechnologie, Maschinenbau und nachhaltige Landwirtschaftspraktiken.
Kasachstan ist ein wichtiger Akteur im internationalen Handel, mit einem starken Fokus auf dem Export von Rohstoffen wie Öl, Gas und mineralischen Erzeugnissen. Gleichzeitig importiert das Land eine Vielzahl von Gütern, darunter Maschinen, Fahrzeuge und chemische Produkte. Dies eröffnet deutschen Firmen die Möglichkeit, ihre Produkte und Technologien auf den kasachischen Markt einzuführen und von den wachsenden Importbedarfen zu profitieren.
Der Rohstoffreichtum und die strategische Lage zwischen Ost und West sowie die sich entwickelnde Logistik machen Kasachstan zu einer wichtigen Drehscheibe für Warenströme. Der angestrebte Strukturwandel zielt auf den Ausbau der verarbeitenden Industrie ab, um die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern. . Zugleich gewinnt die Energiewende an Bedeutung: Kasachstan plant bis 2060 die Klimaneutralität zu erreichen, und setzt dafür auch auf den Ausbau erneuerbarer Energien wie Wind-, Solar- und Wasserkraft. Ziel ist auch die Produktion von grünem Wasserstoff für das In- und Ausland.
Branchenfokus und Teilnehmerprofile
Partnering in Business with Germany steht Führungskräften aller Branchen offen. Besonders häufig beteiligen sich Führungskräfte und Unternehmen aus dem Bereich der regenerativen Energien, da das Ziel der kasachischen Regierung eine Klimaneutralität bis 2060 vorsieht. Programmteilnehmende kommen zudem aus dem Bereich Green Economy, der Landwirtschaft, der Gesundheitswirtschaft, dem produzierenden Gewerbe und dem Rohstoffsektor. Zukünftig rückt die Recyclingbranche stärker in den Fokus, vor allem das Recycling von Rohstoffen.
Absolventinnen und Absolventen des Programms vernetzen sich zunehmend länderübergreifend in Zentralasien. Nicht selten werden ehemalige Programmteilnehmende Geschäfts- oder Kooperationspartner.