Search

Start your search

Norddeutsche Afrikakonferenzen in Kiel und Hannover

Im Juni veranstalteten die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH), die norddeutschen IHKs und das Wirtschaftsnetzwerk Afrika (GTAI) Netzwerktreffen für lokale KMU in Kiel und Hannover. Partnering in Business with Germany nutzte die Gelegenheit, um das Programm in der Region bekannter zu machen.

Afrika als Wachstumsmarkt für Norddeutsche Firmen

Der Norden Deutschlands sieht genau wie das gesamte Bundesgebiet große Chancen in der Zusammenarbeit mit Afrika. Laut GTAI bieten die afrikanischen Märkte aufgrund ihres wirtschaftlichen Wachstums, der jungen Bevölkerung und der zunehmenden regionalen Integration attraktive Möglichkeiten für deutsche Unternehmen – sowohl für Großkonzerne als auch für KMU. Besonders großes Interesse besteht dabei für norddeutsche Unternehmen in den Bereichen Logistik, Maschinenbau und Fertigung, Umwelttechnologien sowie Agrartechnologie.

„Afrika hat ein riesiges Potenzial für Wirtschaftswachstum, aber es darf nicht nur um den Abbau und Export von Rohstoffen gehen, es muss auch vor Ort produziert werden“ – betont Thomas Schäfer, Vorsitzender der Subsahara-Afrika Initiative der Deutschen Wirtschaft (SAFRI), Vorstandsmitglied des Volkswagen-Konzerns. Er betonte außerdem die Rolle der deutschen Außenwirtschaftsförderung: „Die Außenwirtschaftsförderinstrumente der Bundesrepublik Deutschland können deutsche Unternehmen dabei unterstützen, sich mehr in Afrika zu engagieren, dafür müssen diese aber stärker miteinander verzahnt werden.“

Ägyptische Unternehmerinnen und Unternehmer auf der Intersolar-Messe ©GIZ/ Christin Büttner

Ein solches Instrument ist das Programm Partnering in Business with Germany, das sich im Rahmen der Norddeutschen Wirtschaftskonferenz Afrika in Hannover sowie des Netzwerktreffens Afrika in Kiel Unternehmen aus Norddeutschland vorstellte. Es bietet deutschen Firmen gezielten Zugang zu ausgewählten und verlässlichen Geschäftspartnern vor Ort – ein klarer Vorteil für den Markteintritt und langfristige Kooperationen. Auf den Veranstaltungen fand ein direkter Austausch mit interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen statt, bei dem aufgezeigt wurde, wie das Programm deutschen Firmen konkret weiterhelfen kann.

Starke Netzwerke für nachhaltige Partnerschaften

Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren von der Unterstützung durch Bundesinitiativen, da diese dazu beitragen, Risiken zu minimieren und stabile wirtschaftliche Partnerschaften zu fördern. Auch Sascha Godemann, Director Trade Management Afrika, Hapag Lloyd AG unterstreicht die Bedeutung lokaler Zusammenarbeit: “Der entscheidende Erfolgsfaktor für deutsche Unternehmen, die in Afrika investieren oder mit afrikanischen Unternehmen kooperieren wollen, sind intensive lokale Partnerschaften. Nur wenn die Bereitschaft gegeben ist, voneinander zu lernen und sich auf Augenhöhe zu begegnen, wird ein deutsches Unternehmen in Afrika erfolgreich sein können. Allein geht es nicht.“

Teaser-Bild: Thomas Schäfer, CEO bei Volkswagen. Quelle: IHK Hannover

News als PDF herunterladen

Norddeutsche Afrikakonferenzen in Kiel und Hannover