Internationale Partnerschaften als Erfolgsfaktor für KMU
Vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen, eine zunehmende Fragmentierung der globalen Handelsordnung sowie volatiler internationaler Lieferketten verfolgt die Bundesregierung das strategische Ziel, internationale Handels-, Investitions- und Lieferbeziehungen zu diversifizieren und einseitige wirtschaftliche Abhängigkeiten gezielt zu verringern. Für den deutschen Mittelstand sind internationale Geschäftspartnerschaften dabei ein zentraler Hebel zu Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz – zugleich jedoch mit hohen Markteintrittshürden verbunden.
Partnering in Business with Germany leistet hier einen messbaren Beitrag zur Diversifizierung und Stärkung der Resilienz der deutschen Außenwirtschaft. Das Programm unterstützt KMU gezielt bei der Anbahnung nachhaltiger internationaler Geschäftsbeziehungen und Ausbau globaler Wertschöpfungsketten. Die wirtschaftliche Wirkung ist deutlich:
Das Volumen der im Programm initiierten Import- und Exportverträge übersteigt den öffentlichen Mitteleinsatz um mehr als das Zwölffache. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach dem Programm in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Allein 2025 profitierten rund 2.350 deutsche Unternehmen von der Geschäftsanbahnung im Rahmen von Partnering in Business with Germany.
Seit 2022 konnten die Zahl der jährlich direkt erreichten deutschen Unternehmen um rund 30 Prozent gesteigert werden. Parallel dazu nahm die Anzahl der abgeschlossenen Verträge jährlich um durchschnittlich rund 10 Prozent zu – ein klares Indiz für die zunehmende Relevanz des Programms für den deutschen Mittelstand.