Partnering in Business with Germany als Türöffner
Partnering in Business with Germany spielte eine zentrale Rolle bei der Entstehung des Joint Ventures. „Partnering in Business with Germany steht für präzises Matching und echte Partnerschaft“, betont Ahmed Naguib, Chief Commercial Officer von SES. Im Rahmen des Programms reiste er nach Deutschland, um gezielt Partner im Bereich erneuerbare Energien zu finden. „Das Programm hat uns dabei sehr geholfen, den geeigneten Joint-Venture-Partner in Ägypten zu finden und uns bei relevanten staatlichen Behörden Ägyptens bekannt zu machen“, ergänzt Martin Selig. Die daraus entstandene Zusammenarbeit führte schließlich zur Gründung von Frenell-SES.
Beim diesjährigen Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforum NRW Anfang März, einer zentralen Plattform für neue Partnerschaften und Investitionsprojekte, präsentierte Martin Selig das Joint Venture im Rahmen einer Paneldiskussion zu „Rohstoffe, Infrastruktur und Industrie in Afrika“ als Best-Practice-Beispiel für eine gelungene deutsch-afrikanische Wirtschaftskooperationen am Beispiel Ägyptens.
Wirtschaftliche Perspektiven und grüne Energie für Ägypten
Die ägyptische Regierung hat sich ambitionierte Ziele für die Energiewende gesetzt: so soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung bis 2030 von derzeit rund 12 Prozent auf 42 Prozent steigen. Das Joint Venture Frenell-SES leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Mit seiner Gründung wurden zudem umfassende Rechte zur Weitervermarktung grüner Energie im ägyptischen Landwirtschaftssektor geschaffen. Da ein Großteil der Komponenten aus Deutschland importiert wird, profitiert die deutsche Wirtschaft unmittelbar. Rund 50 Prozent des Projektvolumens entfallen auf Lieferungen und Technologien aus Deutschland.
Teaserfoto: Martin Selig (li), CEO der Frenell GmbH, am Stand von Partnering in Business with Germany beim 9. Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforum NRW © GIZ / Adriana Nunes