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Partnering in Business with Germany auf der MEDICA 2025: Hohe Beteiligung und starkes internationales Interesse

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) präsentierte das Programm Partnering in Business with Germany vom 17. bis 20. November 2025 auf der MEDICA in Düsseldorf. Am Messestand hatten Fachbesucherinnen und Fachbesucher die Möglichkeit, sich umfassend über die Inhalte und Zielsetzungen des Programms zur strukturierten Geschäftsanbahnung mit derzeit 22 Partnerländern zu informieren.

Mit mehr als 5.000 Ausstellern aus 72 Ländern und rund 80.000 Fachbesuchern zählt die MEDICA zu den weltweit bedeutendsten B2B-Fachmessen der Gesundheitswirtschaft. Die Messe deckt ein breites Spektrum ab – von medizinischer Bildgebung und Labortechnik über Diagnostik und Health-IT bis hin zu mobilen Gesundheitslösungen, Orthopädietechnik und medizinischen Verbrauchsmaterialien.

Das begleitende Rahmenprogramm mit Foren, Konferenzen und Sonderschauen bot zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Darüber hinaus gilt die MEDICA als zentraler internationaler Austragungsort für die Präsentation von KI-basierten Anwendungen und technologischen Innovationen im Gesundheitswesen.

Intensives Interesse deutscher Unternehmen

Während der vier Messetage nutzten zahlreiche Unternehmensvertreterinnen und -vertreter aus Deutschland die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten innerhalb des Programms Partnering in Business with Germany zu informieren. Besonders hohe Aufmerksamkeit erhielten dabei die Delegationen aus Chile, Indien und Vietnam, die vor Ort vertreten waren.

Zu den weiteren Partnerländern mit Schwerpunkt im Bereich Gesundheitswirtschaft zählen Aserbaidschan, Kirgisistan, Usbekistan, Südafrika, Ukraine und Äthiopien. Jährlich nehmen rund 60 Fach- und Führungskräfte aus diesen Ländern in gesundheitswirtschaftlichen Gruppen am Programm teil.

Gespräche am Programmstand. ©GIZ / Andreas Dobslaff

Viele Delegierte verfolgen das Ziel, medizinische Geräte aus Deutschland zu importieren, Kooperationen im Bereich Medizintourismus aufzubauen oder gemeinsame Entwicklungen innovativer Gesundheitsprodukte – darunter Impfstoffe – voranzutreiben. Andere streben den Export medizinischer Erzeugnisse nach Deutschland oder den Vertrieb deutscher Produkte in ihren Heimatmärkten an.

Deutschland als zentraler Akteur im globalen Gesundheitssektor

Deutschland zählt zu den weltweit führenden Anbietern und Exporteuren medizinischer Produkte und Dienstleistungen. Die hohe Innovationskraft sowie die Qualitäts- und Sicherheitsstandards deutscher Medizinprodukte genießen international großes Ansehen.

Mit Gesundheitsausgaben in Höhe von 435,5 Milliarden Euro im Jahr 2023 ist Deutschland der größte Gesundheitsmarkt Europas. Die industrielle Gesundheitswirtschaft stellt zudem eine tragende Säule der deutschen Exportwirtschaft dar. Die digitale Gesundheitswirtschaft befindet sich zwar noch in einer frühen Entwicklungsphase, weist jedoch ein erhebliches Wachstumspotenzial auf.

Karyna Apalko, LGI Logistics Group International GmbH, bei einem B2B-Gespräch mit Raghav Kandhari, DSS Imagetech Pvt. Ltd. ©GIZ / Andreas Dobslaff

Praxisperspektive: Stimmen aus der Wirtschaft

Die Bedeutung des Programms für deutsche Unternehmen wird durch die Einschätzung von Karyna Apalko, LGI Logistics Group International GmbH, unterstrichen: „Das Programm ermöglicht es uns, unsere Expertise in der Kontraktlogistik sowie in internationalen Supply-Chain-Lösungen zielgerichtet zu präsentieren und neue Märkte zu erschließen. Besonders wertvoll sind die direkten Kontakte zu den Delegationen, die uns helfen, unsere Dienstleistungen an internationale Anforderungen anzupassen. Wir sehen konkrete Potenziale für künftige Kooperationen, insbesondere in den Bereichen Logistik und Distribution.“

Auch ein Vertreter von Startplatz Düsseldorf GmbH betont den hohen Mehrwert des Programms für das Startup- und Innovationsökosystem: „Für uns bietet die Zusammenarbeit mit den Delegationsgruppen einen echten Mehrwert. Durch den direkten Austausch mit Führungskräften aus aufstrebenden Märkten erhalten unsere Startups und Unternehmen wertvolle Einblicke in neue Ökosysteme und Marktpotenziale. Aus dieser Zusammenarbeit wissen wir, welches Potenzial in internationalen Partnerschaften steckt: neue Impulse, stärkere Innovationskraft und ein direkter Zugang zu Märkten, die deutschen Unternehmen bisher weniger offenstehen. Das Programm Partnering in Business with Germany ist daher ein starker Hebel, um deutschen Unternehmen den Eintritt in neue Märkte zu erleichtern. Wir erleben Teilnehmende, die engagiert, gut vorbereitet und offen sind – Qualitäten, die Gespräche auf Augenhöhe ermöglichen und den Grundstein für langfristige Kooperationen legen.“

Die Präsenz des Programms Partnering in Business with Germany auf der MEDICA 2025 verdeutlicht das anhaltend hohe Interesse deutscher Unternehmen und internationaler Delegationen an einer vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Die MEDICA bietet hierfür ein herausragendes Umfeld, um nachhaltige Partnerschaften in der globalen Gesundheitswirtschaft zu initiieren und weiterzuentwickeln.

©GIZ / Andreas Dobslaff
©GIZ / Andreas Dobslaff
©GIZ / Andreas Dobslaff
©GIZ / Andreas Dobslaff
©GIZ / Andreas Dobslaff

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