Die Veranstaltung richtete sich an deutsche Unternehmen, insbesondere aus Nordrhein-Westfalen, die an Kooperationen mit ukrainischen Partnern interessiert sind. Das Interesse war groß, vor allem seitens kleiner und mittlerer Unternehmen aus der Region.
Partnering in Business with Germany präsentierte im Rahmen des Forums sein Angebot zur Unterstützung deutscher Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung mit ukrainischen Partnern. Viele Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über konkrete Einstiegsmöglichkeiten in den ukrainischen Markt zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen.
Klare Signale aus Wirtschaft und Politik
Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein, betonte die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen und brachte es auf den Punkt: „Große Themen und Herausforderungen erfordern Kooperationen.“
S.E. Oleksii Makeiev, Botschafter der Ukraine in Deutschland, unterstrich, dass Hilfe allein nicht ausreiche. Entscheidend sei eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, die für beide Seiten gewinnbringend ist. Ukrainische Unternehmen seien innovativ und attraktive Partner für deutsche Firmen. Gleichzeitig seien Unternehmen ein wesentlicher Faktor für Resilienz, Wiederaufbau und wirtschaftliche Stabilität der Ukraine. Er appellierte an deutsche Unternehmen, sich jetzt vor Ort zu engagieren und nicht abzuwarten. Frühes Engagement werde wahrgenommen und honoriert. Geschäftliche Aktivitäten könnten klein beginnen, in lokale Ökosysteme eingebettet und anschließend skaliert werden. Zudem wies er darauf hin, dass viele verbreitete Annahmen über die Ukraine nicht der Realität entsprechen.