Im Fokus der Netzwerkveranstaltung standen verschiedene Initiativen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), die Partnerschaften zwischen Deutschland und Südafrika sowie Unternehmensinnovationen vorantreiben sollen. Ein Beispiel ist die deutsch-südafrikanische Energiepartnerschaft, die nachhaltige Lösungen für den Wandel zu sauberer Energie entwickeln und als Plattform für den energiepolitischen Dialog dient. Ihre Ziele sind die globale Energiewende zu unterstützen, den Handel mit kohlenstofffreien Energieträgern zu stärken, den Technologieaustausch voranzutreiben sowie Lieferketten zu diversifizieren und zu dekarbonisieren. Dazu gehören die Modernisierung des Netzes, der Ausbau erneuerbarer Energien, deren Integration in das Energiesystem und die Steigerung der Energieeffizienz. Beide Länder arbeiten daran, sich als regionale Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende zu etablieren und sichere, umweltfreundliche Energiesysteme zu schaffen.
Jens Hauser, Leiter des Kompetenzzentrums Klima und Umwelt der AHK Südliches Afrika, hob anhand konkreter Kooperationsprojekte die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. Deutsche und südafrikanische Unternehmen arbeiten in Bereichen wie Autobatterieherstellung, Windparks, Minigrids und grüne Wasserstoffprojekte zusammen – Bereiche, die auch Chancen für Teilnehmende an Partnering in Business with Germany bieten.