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In herausfordernden Zeiten stark: Mit Partnerschaften neue Märkte erschließen

„Chancen ergreifen in Zeiten anhaltender Krisen“, „Innovation als Marktvorteil von Deutschland nutzen“ und „risikofreudiger agieren“ – diese Schlagworte prägten die Diskussionen des 3. Außenwirtschaftstages des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) am 28. Oktober 2025 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Unter dem Leitthema „Neue Realitäten, neue Strategien: Chancen für die deutsche Außenwirtschaft im geopolitischen Spannungsfeld“ kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft zusammen, um Perspektiven für Deutschlands exportorientierte Unternehmen zu diskutieren.

In den Panels wurde deutlich: Internationale Krisen, wachsender Protektionismus und kritische Abhängigkeiten stellen die deutsche Wirtschaft vor neue Herausforderungen – und erhöhen zugleich die Bedeutung der Außenwirtschaftsförderung. Programme wie Partnering in Business with Germany zeigen, wie gezielte internationale Kooperationen zur Stärkung des Mittelstands beitragen können.

Das Programm Partnering in Business with Germany präsentierte sich beim Außenwirtschaftstag als praxisnahes Erfolgsbeispiel. Jährlich bringt das vom BMWE geförderte Instrument rund 1.000 sorgfältig vorbereitete Kooperationspartner aus 22 Ländern mit deutschen Mittelständlern zusammen. So entstehen neue Geschäftsbeziehungen, Wissenstransfer und langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe.

Networking und Einblicke in die AWF-Instrumente des BMWE. ©BMWE / Andreas Mertens

Wie wichtig diese Unterstützung ist, machte Alexander Schmidt, Gründer und Geschäftsführer der BABLE GmbH aus Stuttgart in seinem Beitrag deutlich. Über das Programm lernte er die chilenische Unternehmerin Lorena Santana kennen und schilderte seine Erfahrungen aus der internationalen Zusammenarbeit:

„Das größte Problem für kleinere KMU ist die Distanz – physisch und kulturell – und dass wir uns keine großen Experimente leisten können. Vor allem in der aktuell angespannten Lage der Welt sind Risiken schwer zu minimieren. Dass die Teilnehmer von Partnering in Business with Germany vorab geprüft und geschult werden, hilft enorm. Außerdem funktionieren Geschäftsanbahnungen immer noch am besten Face-to-Face.“

International denken – lokal profitieren

Am Stand von Partnering in Business with Germany informierten sich zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter der verfassten Wirtschaft über die vielfältigen Chancen, die das Programm bietet. Ob in Afrika, Lateinamerika oder Asien – das Instrument eröffnet regionale und branchenspezifische Zugänge zu neuen Märkten und unterstützt deutsche Unternehmen dabei, ihre Innovationskraft international zu entfalten.

Der Außenwirtschaftstag 2025 machte deutlich: Wer Chancen erkennt, Kooperationen sucht und Innovation fördert, stärkt nicht nur sein eigenes Unternehmen – sondern auch die Position Deutschlands in der globalen Wirtschaft.

Titelbild: Alexander Schmidt (zweiter von rechts) teilt auf dem Panel seine Erfahrungen mit dem Programm. ©BMWE / Andreas Mertens

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