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Impulse für die Zukunft: Jahrestreffen der Business Development Centres in Bonn

Partnering in Business with Germany noch wirkungsvoller und attraktiver fürdeutsche Unternehmen gestalten diese Frage stand im Mittelpunkt des Jahrestreffens der Business Development Centres (BDC), das am 4. und 5. Februar in Bonn stattfand. Ziel war es, das Programm als Instrument der Außenwirtschaftsförderung strategisch weiterzuentwickeln und zukunftsfest auszurichten – mit klarem Fokus auf den Mehrwert für deutsche Unternehmen.

Wie kann Partnering in Business with Germany noch mehr deutsche Unternehmen gewinnen? Welche Stellschrauben müssen gedreht werden, um das Programm noch effizienter und bedarfsgerechter auszurichten? Und wie lassen sich die Netzwerke und die Expertise der deutschlandweit tätigen Business Development Centres (BDC gezielter nutzen, um erfolgreiche Geschäftsanbahnungen zwischen deutschen Unternehmen und internationalen Partnern zu fördern? Diese zentralen Fragen diskutierten die Vertreterinnen und Vertreter der 17 BDC gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und der GIZ.

Das Treffen diente als Plattform zur Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen für die Gewinnung weiterer deutscher Unternehmen. Die BDC fungieren dabei als zentrale Botschafter des Programms und sie sollen durch gezielte Outreach-Maßnahmen noch stärker in die Bewerbung des Programms eingebunden werden. „Das Treffen hat gezeigt, welches Zukunftspotenzial im Programm steckt. Unser Anspruch ist es, das Programm konsequent strategisch weiterzuentwickeln und noch klarer auf die außenwirtschaftlichen Interessen sowie die Bedarfe der deutschen Wirtschaft auszurichten.“, betont Manuel Palz. „Durch gezielte Ansprache und einen direkten Zugang zu KMU und regionalen Netzwerken im letzten Jahr ist es uns gelungen, mehr deutschen Unternehmen für eine Teilnahme am Programm zu gewinnen. Diese Entwicklung wollen wir weiter vorantreiben.“

©GIZ / Anke Flören

Flexibilität und Fokus auf die Wirtschaft

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der inhaltlichen und strukturellen Optimierung des Programms. Zukunftsszenarien wurden erarbeitet, die einen stärkeren Fokus auf die Bedarfe der deutschen Wirtschaft sowie auf die Potenziale der einzelnen Partnerländer vorsehen: passgenaue Programmformate, die noch mehr erfolgreiche Geschäftsanbahnungen ermöglichen. Pauline Sautter vom BDC CEFE International zeigt sich zufrieden: „Es ist ermutigend zu sehen, wie die Anstöße aufgenommen und direkt im Programm umgesetzt werden. Der konsequente Fokus auf die deutsche Wirtschaft ist ein wichtiger Ansatz für die nächsten Schritte.“

Hierzu wurden Methoden und Ansätze wie eine flexiblere Struktur und ein stärkeres Clustern von Branchen erarbeitet. Julia Moritz von Gisma begrüßt diesen Ansatz: „Es ist wichtig, das Programm weiter anzupassen und flexibel zu gestalten. Besonders wichtig ist der Fokus auf die deutsche Wirtschaft und das Wissen, dass die teilnehmenden internationalen Führungskräfte eine Bandbreite an Kompetenzen insbesondere in Bezug auf Außenwirtschaft vorweisen.“

In Arbeitsgruppen wurden konkrete Maßnahmen erarbeitet, um diese Ziele zu erreichen. So ging es um die Ausgestaltung effizienterer Gruppenprogramme, die eine deutliche Steigerung der Wirtschaftskontakte bei gleichzeitiger Verschlankung des Programms ermöglichen. Digitalisierung, verkürzte Programmformate, die Nutzung digitaler Instrumente und die Integration von Online-Kooperationsbörsen wurden als mögliche Lösungsansätze diskutiert. Darüber hinaus wurde bestehende Programm-Inhalte überprüft und in Modulen aufgenommen, um die Vorbereitung auf erfolgreiche Geschäftsanbahnungen noch zielgerichteter zu gestalten. „Das Treffen war eine hervorragende Gelegenheit, sich direkt mit den Entscheidungsträgern auszutauschen und aktiv Einfluss auf die zukünftige Ausgestaltung des Programms zu nehmen“, resümierte Dr. Vadim Ermakov von bbw Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg.

©GIZ / Anke Flören
©GIZ / Anke Flören
©GIZ / Anke Flören
©GIZ / Anke Flören
©GIZ / Anke Flören

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