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Ägyptische Unternehmen zu Gast bei POLIFILM in Sachsen-Anhalt

Drei ägyptische Unternehmen sind zu Gast beim Folienhersteller Polifilm in Weißandt-Gölzau – und entdecken Potenziale bei den Themen Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie. 

In Weißandt-Gölzau im Landkreis Anhalt-Bitterfeld betreibt die Polifilm-Gruppe den größten Produktionsstandort für Folien-Coextrusion in Europa. Hier empfing Thomas Schlüter, Geschäftsführer der Polifilm Service & Infrastructure GmbH kürzlich drei ägyptische Unternehmen.

Über Partnering in Business with Germany konnte Polifilm ein breites Spektrum möglicher Kooperationspartner aus Ägypten einladen. Unter den Delegationen waren ein Start-up aus dem Bereich Stretchfolien, ein etablierter Hersteller von Agrarstretchfolien sowie ein Unternehmen, zu dem schon seit längerer Zeit Kontakt bestand.

Gut vorbereitet, fachlich auf Augenhöhe

Was Thomas Schlüter besonders beeindruckte, war die Qualität der Gespräche: „Ich war positiv überrascht von der fachlichen Kompetenz und Vorbereitung der Teilnehmer.“ Die Diskussionen drehten sich um Qualitätssicherung, ERP-Systeme und moderne Produktionsverfahren. In den Gesprächen hat sich ein Thema für beide Seiten als besonders relevant herausgestellt: Post-Consumer-Recycling. Einer der ägyptischen Gesprächspartner wollte verstehen, wie PCR-Recyclinganlagen in Deutschland konkret konzipiert und aufgebaut werden.

©RKW Sachsen-Anhalt GmbH

Kreislaufwirtschaft als gemeinsames Thema

Dabei zeigte sich: Ägypten ist in diesem Bereich weiter als oft angenommen. „Beispielsweise gibt es dort bereits ein gut funktionierendes privates Sammelsystem für PET-Flaschen“, so Schlüter. Für Polifilm, das über umfangreiche Erfahrung mit Recyclingprozessen verfügt, eröffneten sich daraus konkrete Anknüpfungspunkte für etwaige Pilotprojekte. So sieht der Geschäftsführer großes Potenzial für gemeinsame Recycling-Projekte und den Aufbau von Sammelsystemen für Folien-Materialien.

Programm bietet Mehrwert für beide Seiten

Unter dem Strich zeigten die Besuche für Herrn Schlüter, dass sich die Teilnahme an Partnering in Business with Germany lohnt. Er empfiehlt sie auch anderen Unternehmen ganz ausdrücklich: „Das Programm bietet deutschen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Märkte zu erweitern und neue Technologien zu entwickeln.“ Als einen entscheidenden Erfolgsfaktor sieht Thomas Schlüter dabei die Ausrichtung des Programms: Da es darauf abzielt, deutschen und ausländischen Unternehmen gleichermaßen Vorteile zu verschaffen, hat die Qualität der Kontakte ein sehr hohes Niveau.

 

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